06.08. – 07.11.2020

Eröffnung: 05.08.2020, mit exklusiven Kuratorenführung.
15.00 - 16.00 - 17.00 - 18.00 -19.00
in Anwesenheit von Ernst Schlögelhofer

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Es gab Rennfahrer und es gab Fotografen, aber es gab nur einen Rennfahrer-Fotografen, nämlich Phil Hill.

Phil Hill begann seine Karriere in der Rennszene als Mechaniker. Seine Begeisterung half ihm sich vom Mechaniker zum erfolgreichen Rennfahrer zu entwickeln. Trotz seinen Zweifeln prägte er die Formel-1 sowie die Sportwagenrennen und gewann 1961 schliesslich die Weltmeisterschaft für Ferrari, sowie dreimal die 24 Stunden von Le Mans. Er war ein sensibler Mann, er liebte klassische Musik, insbesondere Vivaldi und Beethoven, sowie italienische Bel Canto Opern. Seine künstlerische und humanistische Sensibilität ist in seinen Fotografien sichtbar. Von einem Rennfahrer würde man erwarten, dass sich die Fotos um Automodelle, Motoren und andere technische Aspekte des Renn-sports drehen, aber seine Bilder sind manchmal spontan und oft sorgfältig, im klassischen Sinn, komponiert. Sie sind facettenreiche, komplexe Tableaus, die uns das menschliche Gesicht des Sports zeigen. Die Leica M3 war seine Kamera und er hatte sie bei fast allen Rennen dabei. Er nutzte die Leica M3, um seinem kreativen Talent zu folgen, und auch um sich etwas von den Spannungen auf der Rennstrecke zu distanzieren. Wichtig ist auch, dass die Bilder in Farbe sind. Das war für diese Zeit ungewöhnlich. Phil Hill hat die meisten seiner Fotos mit der Leica M3 auf Dias und nicht auf Negativfilm aufgenommen. Das Farbenspektrum ist eine wunderbar weiche Palette aus der jetzt verlorenen Kodak-Chrome-Technologie.

© Phil Hill

Die Fotografien der Ausstellung können käuflich erworben werden.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Miriam Marzura, miriam.marzura@leica-camera.com

 

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